Geschichte
Die Entstehung der Rettung in Feldkirchen:
In den frühen 70er-Jahren haben einige Idealisten die Idee, in Feldkirchen einen Rettungs- und Krankentransportdienst zu beginnen. Eine Idee, die tatsächlich umgesetzt wird.
Denn 1972 wird die Ortsgruppe Feldkirchen an der Donau gegründet!
1973 kommt es zum Kauf des ersten eigenen Rettungsfahrzeuges und so kann die eigenständige Arbeit für Menschen in Notsituationen richtig beginnen.
1975 bedeutet für die Gruppe ein Jahr der besonderen Ereignisse. Unsere Dienststelle muss dem Bau der Hauptschule weichen und so ziehen wir vorübergehend ins Haus der ehrenamtlichen Mitarbeiter Hermi und Franz Lugmayr.
Aber bereits 1980 übersiedeln wir in die Diensträume im ersten Stock unseres neuen Dienstgebäudes!
1981 werden von unserer Gruppe bereits fast 1000 Transporte durchgeführt. Die Zahl zeigt die hohe Akzeptanz des Samariterbundes und die Notwendigkeit der Errichtung.
3 Jahre später erfolgt die Anerkennung als Zivieldiensteinrichtung und der erste Zivildiener rückt ein. Unsere Flotte vergrößert sich und zählt jetzt auch schon 3 Fahrzeuge. Ein weiterer Entwicklungsschritt für unsere Dienststelle ist die Zuschaltung der Notrufnummer 144 für unser Einsatzgebiet.
1988 wird ein dem OÖ. Rettungsgesetz entsprechender Rettungsvertrag mit der Gemeinde Feldkirchen ausgearbeitet. Die AUVA spendet dem Samariterbund OÖ ein Fahrzeug, welches in Feldkirchen zum Einsatz kommt, da eines unserer Fahrzeuge bei einem Rettungsbrand zerstört wird.
1990 wird das Dach unserer Dienststelle bei einem großen Sturm zerstört. Mit Hilfe der Feuerwehr und zahlreicher Freiwilliger wird der Schaden jedoch rasch behoben.
Dass Helfen keine Frage der Regionalität ist, zeigt unser Einsatz bei der Auslandshilfe. Drei unserer Mitarbeiter nehmen an der österreichischen Kurdenhilfe im Iran teil. Zuhause wird in der Zwischenzeit mit viel Eigeninitiative am Ausbau von Garage und Keller unseres Dienstgebäudes gearbeitet. Weiters wird ein Großraumrettungsfahrzeug angekauft, um die Notfallversorgung noch besser zu gewährleisten.
1994: Neuer Rettungsvertrag mit der Gemeinde Feldkirchen. Die Bedeutung des Samariterbundes nimmt zu und wird auch honoriert. Vermehrter Einsatz benötigt auch ständige Erweiterung des Fuhrparks und so wird ein weiteres Fahrzeug gekauft.
1996-1999: Der Sozialdienst wird fortlaufend erweitert. In Zahlen: 10 Seniorenalarm-Teilnehmer und im Schnitt 12 Teilnehmer für “Essen auf Rädern”.
Sommer 1999: Wieder 3 ehrenamtliche Mitarbeiter im Auslandseinsatz. Diesmal gilt unser Beitrag der Kosovohilfe im Österreicher Camp im albanischen Shkoder.
2002: Die Jugendgruppe, welche 2001 gegründet wurde umfasst bereits über 20 Jugendliche und ist somit die größte in Oberösterreich wofür wir vom Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer eine Auszeichnung erhielten. Über 120 Zivildiener leisteten ihren Dienst in der Gruppe Feldkirchen.
